zurueck auf der Tres Hombres

zum zweiten Mal mache ich mich im Sommer auf den Weg, um mit der Tres Hombres einen Teiltrip um Europa zu segeln. Ging es letztes Jahr von Douarnenez nach Kopenhagen, so segelten wir nun von Kopenhagen bis Ijmuiden. Ich war schon sehr gespannt, wie der Trip verlaufen wuerde und ob ich genauso lange seasick sein wuerde. zu meiner grossen Ueberraschung und Freude war alles anders.

Wir hatten richtig viel Wind, teilweise sogar Windstaerke acht, die wir im Sund von Kopenhagen abwarten mussten und konnten eine Route entlang der Kuestenlinie waehlen. Die suedoestlichen und suedwestlichen Winde brachten uns stetig und rasch Richtung Niederlande. Kein Vergleich mit dem letzten Jahr, wo wir dem Wind hinterher segelten und durch die Oel- und Gasfelder fuhren.

Auch haben wir dieses mal vergleichsweise wenig Schiffsverkehr auf See gesehen. Stattdessen viel weites Meer, einfach schoen. Eindrucksvoll war die Durchfahrt durch einen sich in Entstehung befindenen Windmillpark auf See. Die Erschuetterungen, die beim Setzen der Fundamente entstehen, gingen durch das ganze Schiff und machten Schlaf unmoeglich.

Was das fuer die Fische und Tiere im Meer bedeutet, wage ich mir gar nicht vorzustellen. Da wir so flott unterwegs waren, haben wir noch zeit bis es nach Amsterdam geht und ankern vor Texel. Dazu gab es gestern eine Riesenparty an Bord mit Gaesten von der Nordlys. Morgen heisst es dann Abschied nehmen von der netten Crew und vielleicht bis zum naechsten Trip Richtung Karibik auf der Tres Hombres.

Sigrid

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