DATE: 26-07-14 GMT: 05-03 POS: 55-13.8 N, 005-31.6 E COG: 354 SOG: 4.5
GENERAL SYNOPSIS: ON BOARD THE TRES HOMBRES
WIND DIR: NE
WIND SPD: 9 knots
CURRENT DIR: slack
CLOUDS: 2/8
SEA STATE: 0.5m
SEA TEMP: 20.5 C
AIR TEMP: 21 C
AIR PRES: 1015 hPa

Smooth Sailing!
Seit 3 Tagen segeln wir bei schoenstem Wetter von Holland an Deutschland vorbei in den Norden von Juetland. In Den Helder sind einige an Land gegangen. Das geplante Ankermanoever klappte nicht, da wir in der Fahrrinne Texel-Den Helder von der einen Seite die Stroemung der Flut und auf der anderen Seite den Wind gegen uns hatten. Nach der intensiven Vertiefung unserer Wende-Kuenste (ca. 3 Stunden wenden rauf und runter)haben wir dann eine gebremste Fahrt parallel vor Den Helder hingelegt, bei der ein kleines Boot laengs bei kam und die beiden Passagiere, Gasflaschen, frisches Gemuese und noch einige Kisten Chocolade und Kafe mit uns getauscht hat. Dann ging es durch den Einfahrtskanal raus auf die Nordsee und seitdem segeln wir mit frischem Wind und Sonnenschein tagsueber. Erst einmal durch Erdoel- und Gasplattformen, gespenstisch in der Nacht, aber mittlerweile endlich freie See, nur wir und dann und wann ein anderes Schiff. Von Douarnenes bis weit nach Den Helder war die Situation auf See eher wie auf einem grossen Flughafen. Steandig gab es grosse Leitbojen, die die den Seeweg markierten. Von der Freiheit auf See konnte man nicht sprechen.
Am Sonntag hatten wir einen grossen Flicktag. Bei dem dritten Rahsegel, der Galant war ein langer Riss unten und an der Seite ein gefleddertes Loch entstanden, nachdem wir die Gewitterstuerme ueberstanden hatten. Also haben wir das Segel getaped, alles wieder aneinander genaeht und dann ein grosses Patch auf das Loch genaeht. Das war nicht so einfach, da ein Segel mit seinen Verstaerkungen am Rand sehr fest ist. Naehen mit Hammer war dann etwas aufwendiger. Aber alles was defekt ist, wird an Bord erneuert. Das gilt auch fuer Segeltaue, genannt Roopies, die wir spleissen oder am Ende mit Whhippings,, Verstaerkungen, versehen.
Die vergangenen drei Tage brauchten wir kaum Segelmanoever durchfuehren, so dass wir das schoene Wetter waehrend der Wachen geniessen konnten. Als naechstes fahren wir nach Kopenhagen, wahrscheinlich nur schnell vor Anker, und dann geht es nach Rostock.

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